In einer kalten Novembernacht steht Marc Kamps am Ufer der Emme, entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch im letzten Moment klingelt sein Telefon. Am anderen Ende der Leitung: eine verzweifelte Unternehmerin mit einer ungewöhnlichen Bitte. Ihre Tochter sei angeblich freiwillig aus dem Leben gegangen. Doch sie ist überzeugt, dass es Mord war.
Kamps ist kein Ermittler, sondern Softwaretester. Trotzdem lässt er sich auf den Auftrag ein. Was als Gefälligkeit beginnt, entwickelt sich bald zu einer Suche nach der Wahrheit. Während er das Umfeld der jungen Frau durchleuchtet, stößt er auf Widersprüche, verborgene Motive und ein Netz aus Beziehungen, das weit komplexer ist, als es zunächst scheint.
Doch die Nachforschungen verändern nicht nur seinen Blick auf den Fall. Schritt für Schritt findet Kamps auch selbst zurück ins Leben und erkennt, dass selbst im dunkelsten November ein neuer Anfang möglich ist.
Eine atmosphärische Geschichte über Wahrheit, Hoffnung und die unerwarteten Wendungen des Lebens.
Oliver von Allmen (*1991) lebt und arbeitet in der Berner Agglomeration. Er ist studierter Betriebsökonom, welcher sich im Laufe seiner Berufslaufbahn zunehmend im Bereich der Wirtschaftsinformatik spezialisiert hat. Besonderes Augenmerk legt er auf die Themen IT-Anforderungserhebung und das Testen von Software. Präzise Recherchen und eine prägnante Sprache sind für seine Berufsausübung elementar. Als Autor bedient er sich einer literarischen Sprache, welche sich aus moderner Popkultur-Semantik, Social Media-Tonfällen und eigenen Wortschöpfungen zusammensetzt. Diese verbindet er in seinen Texten mit Inspirationen von Krimi-Klassikern, welche er als Jugendlicher gesammelt hat.
In seiner Freizeit liebt er endlose Spaziergänge, Fitness mit Eigengewicht, horizont-erweiternde Reisen, Mini-Serien von Streaminganbietern, Film-Klassiker in kristallklarer Auflösung und die Börse als Instrument zum Vermögensaufbau.